Rhabarber-Sirup & Rhabarberschorle | Rezept

Endlich habe auch ich mich an Rhabarber herangetraut. Ich kann mich noch gut an meine Kindheit erinnern, in der meine Mutter Rhabarber immer selbst im Garten angepflanzt hat und dann zu leckerer Marmelade verarbeitet hat. An dieser Marmelade habe ich mich übrigens auch versucht, aber die stelle ich Euch erst in Teil II vor. Heute geht es im Rhabarber-Rezept Teil I um Rhabarbersirup, aus dem man eine leckere Rhabarberschorle herstellen kann.

Rhabarbersirup und Rhabarberschorle

Viele tolle Rezepte mit Rhabarber

Ich habe schon so oft tolle Rezepte mit Rhabarber gesehen und mir vorgenommen sie endlich auch einmal selbst auszuprobieren. Bisher habe ich mich nicht richtig getraut, da ich einfach kaum Erfahrung mit der Verarbeitung hatte. Lange Zeit habe ich sogar angenommen, dass mir Rhabarber gar nicht schmeckt. Wieso? Das weiß ich irgendwie auch nicht so genau. Zwar hat die Marmelade meiner Mama immer super lecker geschmeckt, aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass Rhabarber alleine so gut sein könnte. Vorletztes Jahr habe ich dann zum ersten Mal Kuchen mit Rhabarber probiert und war sofort überzeugt. Und plötzlich sind mir an jeder Ecke Getränke mit Rhabarber begegnet, die ich vor allem seit dem letzten Sommer so gerne trinke.

Gestern hat sich dann endlich die Gelegenheit für mich ergeben mal mit Rhabarber herumzuexperimentieren. Und ich muss sagen, ich habe wirklich Glück gehabt. Der Rhabarber hat schon etwas länger Saison und ist, weil ich ziemlich spät dran bin, zur Zeit wirklich günstig zu bekommen. 1 kg hat nur 1,79 € gekostet.

Das Ergebnis meines Experiments ist ein Rhabarbersirup, der mit Wasser aufgegossen meine heiß geliebte Rhabarberschorle ergibt.

Rhabarbersirup und Rhabarberschorle_3

Ihr benötigt für 500 ml Rhabarbersirup:

  • 600 g Rhabarber
  • 170 g Zucker
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 300 ml Wasser

Die Rhabarberenden abschneiden und die Stangen mit dem Messer schälen. In kleine Stücke schneiden und anschließend waschen. Die Rhabarberstücke mit 300 ml Wasser ca. 15 min kochen lassen, bis sie weich sind. Danach das Gemisch sieben und die Flüssigkeit in einem zweiten Topf auffangen. Die Flüssigkeit mit dem Saft einer halben Zitrone und dem Zucker vermischen und noch weitere 5-10 min kochen lassen. In Flaschen oder ein Gefäß füllen, das luftdicht verschlossen werden kann.

Tipp: Der Rhabarberrest im Sieb muss nicht weggeworfen werden und kann zum Beispiel noch für das Kochen von Marmelade verwendet werden! Ein Rezept dazu findet Ihr demnächst hier!

Sobald der Rhabarbersirup abgekühlt ist, kann man einige Esslöffel davon in ein Trinkglas geben und den Sirup mit Mineralwasser aufgießen. Wie viel Ihr nehmt, hängt ganz von Eurem Geschmack ab. Ich empfehle 2-3 Esslöffel auf 250 ml Wasser. Fertig ist eine leckere Rhabarberschorle, die man mit Sekt auch prima zu einem Rhabarbersekt umfunktionieren kann 😉

Rhabarbersirup und Rhabarberschorle_2

Die Rhabarberschorle war für mich gestern die perfekte Ablenkung. Ich habe nämlich mit dem Schreiben meiner Bachelorarbeit begonnen und musste feststellen, dass ich mich doch erst einmal gründlich sortieren muss. Es ist gar nicht mal so einfach zwischen all der Literatur hin- und herzuswitchen und die richtige Passage für den Theorieteil zu finden. Die Rhabarberschorle hat mir aber dabei geholfen, einen kühlen Kopf zu behalten. Ich hoffe Euch gefällt das Rezept! 🙂

2 Kommentare

  1. Juni 10, 2016 / 9:30 pm

    Hihi witzig 🙂 ich habe heute auf meinem Blog ein sehr ähnliches Rezept veröffentlicht 😀
    Ich kann also ziemlich sicher sagen, dass diesee Rhabarber-Sirup megaaa lecker ist!

    Liebste Grüße
    Andrina

    • Juni 10, 2016 / 9:56 pm

      Hallo Andrina, danke erst einmal für deinen lieben Kommentar 🙂 wie lustig, ja manchmal gibt es schon Zufälle, Wahnsinn! Da haben wir ja auf jeden Fall was gemeinsam. Bis bald und liebe Grüße
      Vicky

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