Die Weihnachtsbox von Meine Backbox im Test | Tipp

Ich habe die liebe Jenny von JENNY BACKT schon länger in meinen Foodblog-Abos und habe deshalb vor einiger Zeit bei einer Umfrage zu ihrem neusten Projekt teilgenommen. Sie teilte dort ihre Idee mit uns, eine eigene Backbox auf den Markt zu bringen und fragte uns, was uns an einer solchen Box zum Backen interessieren würde oder wie oft wir uns eine wünschen würden. Es vergingen ein paar Wochen und ich habe gar nicht mehr daran gedacht, als ich Jenny und Susi auf der StartupCon in Köln mit ihrem Stand entdeckte. Auf der Konferenz für Gründer war ich beruflich zusammen mit meiner lieben Kollegin Anja und habe live getwittert. Ich habe mich wirklich gewundert, wie schnell die beiden Gründerinnen ihre Idee in die Tat umgesetzt haben und dann konnte ich es mir nicht nehmen lassen und bin mit ihnen ins Gespräch gekommen. Und weil wir uns so nett unterhalten haben, durfte ich die Weihnachtsbox von Meine Backbox für euch testen. Und was passt am 2. Weihnachtsfeiertag besser als eine Weihnachtsbox?

Meine Erwartungen an die Backbox

Da ich zuvor schon einmal eine andere Kochbox getestet habe, hatte ich natürlich auch ähnliche Erwartungen an die Weihnachtsbox von Meine Backbox. Ich war doch sehr erstaunt, als ich, einige Tage bevor die Backbox bei mir eintraf, eine verhältnismäßig lange Einkaufsliste per Mail zugeschickt bekam. Zwar ist das Timing und die Serviceidee dahinter prima, allerdings hatte ich erwartet, dass zumindest alle unverderblichen Lebensmittel bereits in der Box sind, wenn sie bei mir eintreffen würde. Ich persönlich habe die Zutaten nicht vor dem Eintreffen der Box besorgt, da ich erst einmal nachsehen wollte, welche Rezepte sich darin befinden und ob ich davon alles mag.

Der Inhalt der Weihnachtsbox

Als die Backbox dann bei mir eintraf, war ich zuerst ein bisschen enttäuscht. Sie war verhältnismäßig klein und leider war das schöne Design durch den Transport in Mitleidenschaft gezogen worden. Ich hatte, wie schon oben angedeutet, eine größere Box mit mehr Inhalt erwartet. In der Box befand sich:

  • Royal Icing von Tasty Me (über Stiele Fuchs)
  • Ausstechförmchen von Zenker
  • Zuckerperlchen von Günthart
  • Bratapfel-Gewürz von Zauber der Gewürze
  • Apfelpunsch-Gewürz von Zauber der Gewürze
  • Silikonmuffinförmchen von Zenker
  • Lebensmittelfarbe von Pickerd
  • Einmal-Spritzbeutel
  • 3 Rezept-Karten
  • 1 Magazin

Alle Infos zu den Herstellern findet ihr auch hier.

Jetzt muss ich dazu sagen, dass man bei einer Backbox für 19,90 € natürlich auch nicht zu viel erwarten darf. Ich hatte mich zuvor aber nicht über den Preis informiert und deshalb auch etwas anderes erwartet. Für den Preis finde ich den Inhalt aber gerechtfertigt. Wenn ihr mich nach meiner ganz persönlichen Meinung fragt, dann würde ich mir eine Backbox wünschen, die fix und fertig bei mir Zuhause ankommt und mit der ich sofort loslegen kann, ohne vorher groß einkaufen zu müssen.

Wie ich den Inhalt der Weihnachtsbox bewerten würde

Mir haben besonders die Ausstechförmchen und die Silikonmuffinförmchen gefallen. Beim Plätzchenbacken hat mir schon immer ein Stern-Ausstechförmchen in einer mittleren Größe gefehlt, das ich nun endlich durch die Backbox gefunden habe. Auch die Muffinförmchen aus Silikon sind super in der Handhabung und kleben nicht. Mein absolutes Highlight waren aber die beigefügten Gewürze. Gewürze und vor allem fertige Gewürzmischungen für die tollsten Leckereien sind ja gerade voll im Trend und jetzt weiß ich auch wieso. Das Apfelpunsch- und Bratapfelgewürz ist der Kracher. Mit beiden habe ich außer den vorgeschlagenen Rezepten auch noch Weitere gemacht, wie zum Beispiel den Bratapfel-Käsekuchen oder den heißen Apfelpunsch. Und ab sofort werde ich solche Gewürzmischungen auch noch öfter ausprobieren.

Royal Icing hatte ich bis dato noch nie ausprobiert und muss sagen, dass ich absolut kein Fan davon bin. Meiner Meinung nach ist dies viel zu aufwändig, aber das ist Geschmacksache. Von mir aus, hätte das also nicht in der Box sein müssen, aber ich denke, dass es auch viele Freunde von Royal Icing gibt, denen das gut gefällt. Es war wirklich einfach anzurühren und einzufärben, aber das Auftragen finde ich kompliziert – dafür bin ich wohl zu ungeduldig.

Die Rezeptkarten

In der Weihnachtsbox befanden sich auch drei Rezeptkarten mit tollen Ideen für die Vorweihnachtszeit. Auf dem Backplan standen Glühweinkuchen, Bratapfel Cupcakes und Tannenbaum Plätzchen. Generell finde ich in Zeiten der Digitalisierung die Rezeptkarten, die nicht so schnell kaputt gehen, super. So hat man sie immer zur Hand und kann sie sogar sammeln. Drei Rezepte pro Box sind für Backfans natürlich toll. Man kann sich bei der Zubereitung der Leckereien auch Zeit lassen, da Meine Backbox im Abo alle zwei Monate erscheint und man die Rezepte zum Beispiel nicht alle in einer Woche ausprobieren muss, wenn man das nicht möchte. Leider hatte ich beim Backen ein bisschen Zeitdruck, weil meine Küche wenige Tage später abgebaut wurde und so noch alles fertig werden musste. Da hätte mir natürlich auch nur ein Rezept gereicht 🙂

Der Glühweinkuchen

Vom Glühweinkuchen konnte ich kein Foto mehr machen, da er so lecker war, dass er in Null-Komma-Nichts von meinen Kollegen verputzt wurde. Eine tolle Kombination aus Schokolade und Glühweingeschmack. Schmeckte übrigens auch mir gut, obwohl ich normalerweise weder Wein noch Glühwein mag. Aber auch hier habe ich aufgrund von Zeitmangel das Tannenbaum-Muster aus Royal Icing weggelassen und den Kuchen stattdessen mit Puderzucker verziert. Dafür gibt es umso mehr Bilder von den Ausstechplätzchen.

Die Tannenbaum Plätzchen

Die Tannenbaum Plätzchen bestehen aus einem einfachen Mürbeteig, den man ausrollen und ausstechen musste. Nach dem Backen habe ich einige davon mit Royal Icing verziert und zu einem Tannenbaum gestapelt bzw. einfach als gelbe Sterne belassen. Wieder andere habe ich mit einem Zucker-Zimt-Gemisch bestreut. Auch hier bevorzuge ich wieder die einfache Variante 🙂 Die Rezepte waren insgesamt alle schön für´s Auge, aber meiner Meinung nach in der Verzierung unnötig umständlich.

Die Bratapfel Cupcakes

Die Bratapfel Cupcakes aus der Weihnachtsbox fand ich sehr lecker. Deshalb habe ich euch auch unten noch ein Rezept dafür aufgeschrieben. Allerdings muss ich auch hier feststellen, dass mir der ursprüngliche Aufwand auf den Rezeptkarten zu hoch ist. Hier sollten nicht nur die Muffins an sich gebacken werden, sondern auch noch mit einem Frosting und den Tannenbäumchen als Topping versehen werden. Beides habe ich weggelassen – dafür gibt es zwei Gründe: Die Tannenbäumchen aus Salzstanden und Royal Icing waren zwar einfach herzustellen, mussten aber stundenlang trocknen und sind letzten Endes doch beim Ablösen vom Backpapier gebrochen. Da ich alle Rezepte aufgrund meines Umzuges noch schnell an einem Tag fertigstellen musste, bevor meine Küche abgebaut wurde, hatte ich dann auch einfach keine Lust mehr, ein Frischkäse-Frosting für die Muffins anzurühren. Ich stehe eher auf einfache und schnell umzusetzende Rezepte und kann gut auf viel Schnickschnack verzichten. Die Bratapfel-Cupcakes schmecken nämlich auch so sehr lecker.

Für Bratapfel-Cupcakes benötigt Ihr:

  • Das Muffin-Grundrezept bekommt ihr hier
  • 1 Apfel
  • Bratapfel-Gewürz
  • optional: Marzipan

Den Apfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Mit 1-2 TL Bratapfel-Gewürz vermischen. Den Grundteig für die Muffins herstellen und in die Förmchen geben. Die gewürzten Apfelstücke auf die Förmchen verteilen. Wer möchte kann in jedes Förmchen auch noch ein paar Flocken Marzipan dazugeben. 20 min bei 180°C Umluft backen.

Danke an Jenny und Susi von Meine Backbox, dass ich die Weihnachtsbox kosten- und bedingungslos testen durfte. Dies hat keinen Einfluss auf meine Meinung, wie Ihr sicher oben lesen konntet. Solltet ihr jetzt auf den Backgeschmack gekommen sein und euch immer wieder auf´s Neue überraschen lassen wollen, dann informiert euch doch für die kommenden Backboxen, die im Abo alle 2 Monate erscheinen. Es gibt immer 6-8 Backzutaten, -produkte und -werkzeuge plus Rezeptkarten zum Sammeln. Was sich genau darin befindet, wird nicht verraten. Der Warenwert der Box liegt garantiert über 35 €, obwohl euch eine Einzelbox nur 19,90 € kostet. Außerdem könnt ihr zwischen einem Halbjahres- und einem Jahresabo wählen. Video-Tutorials unterstützen euch zusätzlich bei eurem Backvorhaben.

 

Ich wünsche euch und euren lieben ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und hoffe, dass ihr die Zeit so richtig genießen könnt.

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