Falafel mit Kräuter-Quark-Dip | Rezept

Heute wird es richtig orientalisch im Blog, denn es gibt Falafel. Den exotischen Geschmack bekommen die Bällchen aus Kichererbsen durch die Gewürze Kreuzkümmel, Koriander und Kurkuma – sozusagen ein Tripple K – die in der deutschen Küche eher selten verwendet werden. Was aber nicht heißt, dass es deswegen weniger gut schmeckt. Ganz im Gegenteil! Diese Falafel schmecken großartig.

Für 25 Falafel (3-4 Personen)

  • 2 Dosen Kichererbsen (ca. 600g)
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 1 Hand voll frische Petersilie
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • 2 TL Koriander
  • 1 TL Kurkuma
  • Salz und Pfeffer
  • ca. 10 EL Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • Öl oder anderes Fett zum Ausbacken

Zubereitung

Die Kichererbsen gut abtropfen lassen. Danach mit kleingeschnittenen Zwiebeln und der Petersilie  in ein hohes Gefäß (oder Mixer) geben und pürieren. Dieser Schritt ist ein bisschen schwierig, da sich die Kichererbsen schwer zerkleinern lassen. Es soll aber eine pampige Masse entstehen – man benötigt also kein weiteres Wasser o.ä. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn die Masse noch kleine Stückchen enthält und nicht total fein püriert ist.

Die Masse dann in eine Schüssel geben und mit den Gewürzen abschmecken. Backpulver und Mehl hinzufügen. Beim Mehl müsst ihr dann ein bisschen aufpassen. Gebt erst einmal 8 EL dazu und schaut, wie sich die Masse verhält. Diese wird jetzt mit den Händen zu einem glatten Teig durchgeknetet. Wenn sie sich noch nicht so gut durchkneten lässt, könnt ihr noch zwei weitere EL Mehl hinzufügen. Wenn ihr der Meinung seid, dass es schon ein bisschen zu viel Mehl war, dann kann man noch einen kleinen Schuss Wasser dazugeben. Ziel ist es, einen glatten Teig zu erhalten, der schön gelb ist und keine Mehlspuren mehr enthält.

Aus dem Teig ca. 25 kleine Kugeln formen. Öl in der Pfanne erhitzen und die Falafel einige Minuten lang von jeder Seite anbraten lassen, bis sie eine leichte Bräune haben.

Tipp: Meiner Meinung nach müssen die Falafel nicht in Unmengen von Öl frittiert werden – es reicht, wenn der Boden leicht mit Fett bedeckt ist. Die Falafel werden sehr schnell braun – verwendet eine mittlere Hitze und wendet sie ständig.

Sobald die Falafel fertig sind, solltet ihr sie auf einem Küchenpapier auslegen, damit sich das überschüssige Öl darin aufsaugen kann. Danach sind die Falafel servierfähig.

Für den Kräuter-Quark-Dip

  • 500 g Magerquark
  • einen Schuss Milch
  • Kräuter z.B. 8-Kräuter aus dem TK
  • Salz und Pfeffer
  • einen Schuss Maggi-Würze

Zubereitung

Den Quark in eine Schüssel geben und mit einem Schuss Milch verrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Mit den Kräutern und Gewürzen abschmecken. Fertig.

Servieren

Die Falafel auf einem Teller platzieren und den Kräuter-Quark-Dip in ein kleines Schälchen geben. Bei uns gab es die Falafel mit Salat und Rote Beete Carpaccio (Rezept hier). Guten Appetit!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*