Chicken Curry Vindaloo (sehr scharf!) | Indisch kochen leicht gemacht | Rezept

Meine englischen Wurzeln sind wohl verantwortlich dafür, dass ich unglaublich gerne indisches Curry esse. Natürlich ist es gar nicht mal so einfach, dieses so nachzukochen, dass es genauso schmeckt, wie beim Inder um die Ecke. Allein die Vielfalt an Gewürzen benutzen wir in Deutschland so ja normalerweise gar nicht. Deshalb habe ich euch heute ein einfaches Rezept für ein Chicken Curry Vindaloo mitgebracht, bei dem man mit wenig Gewürzen und Erfahrung in der indischen Küche gut auskommt. Vorsicht, dass Gericht ist sehr sehr scharf.

Chicken Curry Vindaloo

Chicken Curry Vindaloo – schärfer geht es fast nicht

Vindaloo ist eine sehr scharfe Variante des indischen Currys und ist meist das schärfste Gericht, dass auf einer Speisekarte eines indischen Restaurants zu finden ist. Ich persönlich esse sehr gerne scharf, wobei ich immer wieder feststelle, dass auch scharfe Currypasten in ihrem Schärfegrad variieren können. Vindaloo ist eben nicht gleich Vindaloo. Wer es nicht so scharf mag, sollte im Rezept auf eine Currypaste in der Richtung Korma (sehr mild), Tikka oder Madras (leicht scharf) zurückgreifen.

Indische Currypasten

Hier können euch unterschiedliche Bezeichnungen, je nach Geschmacksrichtung der Paste begegnen. Wer sich noch nicht so gut auskennt, sollte sich einfach mal durchprobieren. Ich empfehle die Pasten von Patak´s, die es manchmal in gut sortierten Supermärkten oder eben in Asiashops zu kaufen gibt.

Chicken Curry Vindaloo

Das Rezept für ca. 4 Personen

  • 1 Zwiebel
  • 400 g Hühnchenfleisch
  • Currypaste Vindaloo
  • Cashewkerne
  • Salz und Pfeffer
  • 2-3 mittelgroße Kartoffeln
  • Reis
  • 200 ml Milch, Sahne, Creme fine oder Kokosmilch
  • optional: Nan Brot

Die Kartoffeln schälen, kleinschneiden und vorkochen. Reis aufsetzen. Hier reichen 2 große Tassen für 4 Personen. Ich nehme am liebsten Basmati-Reis. Die Zwiebel kleinschneiden und mit etwas Öl oder Butter in der Pfanne anbraten. Währenddessen das Fleisch kleinschneiden und ebenfalls anbraten. 1- 2 EL der Currypaste unterrühren und etwas einköcheln lassen. Danach zu einer Soße aufgießen. Ich verwende hier gerne fettreduzierte Creme fine. Es funktioniert aber auch mit Sahne oder Milch. Einen exotischen Touch könnt ihr mit Kokosmilch rausholen. Die gekochten Kartoffeln untermischen und weiter köcheln lassen, bis der Reis gar ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Danach servieren und das Curry mit Chashewkernen toppen. Als Beilage serviere ich gerne ein Nan-Brot, dass es in großen Supermärkten fertig zu kaufen gibt.

Chicken Curry Vindaloo

Was kann rein ins Curry?

Wie ihr seht, habe ich ein Curry mit Hühnchen und Kartoffeln gemacht. So mag ich es am liebsten. Prinzipiell geht aber alles. Es ist komplett egal, für welches Fleisch ihr euch entscheidet oder was für ein Gemüse ihr noch hinzufügen möchtet. Natürlich geht auch eine vegetarische Variante. Mit einer raffinierten Kombination und unterschiedlichen Currypasten, können hier immer wieder neue Geschmacksrichtungen entstehen. Probiert es doch mal aus.

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