DIY-Hochzeitseinladung im Vintage-Stil | Hochzeit

Wir haben unsere Einladungen rausgeschickt und deshalb möchte ich euch heute eine tolle Idee für DIY-Hochzeitseinladungen im Vintage-Stil zeigen, die schnell und einfach nachzumachen und zudem kostengünstig ist.

Hochzeitseinladungen bestellen oder selbst machen?

Lange habe ich überlegt, wie unsere Einladungen aussehen sollten, ob ich sie bestellen oder lieber selbst machen sollte. Und dann habe ich mir mal die Preise im Netz dazu angeschaut. Natürlich kann man hier sehr viel Geld sparen, wenn man auf Hochzeitsmessen Coupons von Kartenanbietern gesammelt hat. Hier findet man aber vielleicht nicht immer das, was man sucht. Und so war das auch bei uns. Das was mir gefallen hat, ließ sich nicht zu 100% individualisieren und man konnte für die Karten mit Umschlag und Versand fast 200 Euro rechnen. Und da ist das Porto zum Versenden der fertigen Einladungen noch nicht eingerechnet. Dies fiel bei uns relativ hoch aus, da wir einige Gäste im Ausland eingeladen haben. Also entschied ich mich doch für Basteln. Gleich vorweg: Alles in allem haben mich die Einladungen (Material, Druck und Versand) 135 Euro gekostet.

Das Material für DIY-Hochzeitseinladung im Vintage-Stil:

  • Hochwertige Paarfotos von euch
  • Fotostreifen aus dem Drogeriemarkt
  • Fotokarton und passende Umschläge
  • Ein Grafikprogramm
  • Einen Drucker
  • Eine Papierschneidemaschine
  • feines Band
  • Locher
  • Transferfolie Metallic z.B. Paper Poetry
  • Paper Poetry Klebestift

DIY-Hochzeitseinladung im Vintage-Stil | Hochzeit

Die Schritt-für Schritt-Anleitung:

1. Fotos machen

Zuerst solltet ihr euch jemanden suchen, der schöne Paarfotos von euch machen kann. Ich habe eine gute Kamera, meine Schwester kann sehr gut damit umgehen und so haben wir uns nur noch schick gemacht und schon sind richtig gute Bilder entstanden, die uns nichts gekostet haben. Wir haben die Kleidung auf uns abgestimmt, haben uns ein bisschen herausgeputzt und sind dann auf ein Feld, also raus in die Natur, gefahren.

2. Fotostreifen im Drogeriemarkt bestellen

Danach haben wir die drei schönsten Bilder ausgewählt und im Drogeriemarkt in der Fotoecke auf Fotostreifen ausgedruckt. Die sogenannten Miniprints kann man entweder sehr sehr günstig am Automaten sofort ausdrucken und mitnehmen oder online bestellen. Wir haben online bestellt, dann waren sie zwar ein bisschen teurer, allerdings handelte es sich bei den Prints dann um Streifen auf Fotokarton und nicht nur auf normalem Fotopapier. Sieht etwas hochwertiger aus.

3. Fotokarton und Umschläge besorgen

Ich habe mich dann irgendwann auf den Weg zu einem Bastelgeschäft gemacht, die ein großes Angebot von Fotokarton bzw. fertigen Karten und Umschlägen haben. Ich habe mich dann für eine Klappkarte im Format DIN A4 entschieden, die ich so in den Drucker legen konnte. An der Falz entlang habe ich die Karte dann einfach geteilt, sodass ich aus einem Bogen zwei Karten machen konnte. Dazu habe ich passende Umschläge besorgt.

4. Design erstellen – Vorlage für den Einladungstext

Ihr habt kein Grafikprogramm wie Photoshop? Kein Problem! Ich kann euch hier nur das Online-Grafiktool Canva empfehlen, bei dem ihr in der kostenlosen Version fast alle Features nutzen und so euren eigenen und individuell designten Einladungstext entwerfen könnt. Ihr braucht hier keine Grafik-Kenntnisse, denn alles funktioniert mit ein paar einfachen Klicks und Drag&Drop. Die Möglichkeiten sind wirklich vielfältig. Und so sah mein Ergebnis aus:

Einladungstext DIY-Hochzeitseinladung im Vintage-Stil | Hochzeit

 

5. Drucken

Das fertige Design nun abspeichern und auf den Fotokarton/die Karten drucken. Ein normaler Drucker reicht hier aus. Ich habe meinen Drucke so eingestellt, dass ich zwei Texte pro Seite ausgedruckt habe.

6. Basteln

Mit einer Papierschneidemaschine, die es immer mal wieder günstig im Angebot bei Aldi oder Lidl gibt, habe ich dann die Karten entlang der Falz geschnitten – aus einem großen Bogen wurden zwei kleinere, einseitige Karten. Dann habe ich sowohl den Fotostreifen, als auch die Karten am oberen Ende mit einem Locher gelocht. Ein schmales rosa Band mit Schleife hält beide Elemente zusammen und sorgt hier noch für den nötigen Farbklecks.

7. Verpacken und Versenden

Schlussendlich habe ich dann auch noch die Umschläge mit einem Herz verziert. Hierzu malt man mit dem Paper Poetry Klebestift ein Herz auf den Umschlag. Die Metallic-Transferfolie legt man dann mit der matten und farblosen Seite auf den Kleber. Mit einem sauberen Küchentuch leicht von oben andrücken, sodass sich die Folie überall auf dem Kleber verteilt. Die Folie danach abziehen. Dadurch, dass immer nur Partikel der Folie haften bleiben, entsteht ein toller Used- oder Vintage-Look. Danach fehlten nur noch die Adressen und der Gang zur Post.

DIY-Hochzeitseinladung im Vintage-Stil | Hochzeit

DIY-Hochzeitseinladung im Vintage-Stil – es muss nicht selbst gemacht aussehen

Die Einladungen waren schlussendlich viel günstiger als gekaufte Karten. Ich konnte meine Vorstellung zu 100 % umsetzen und die DIY-Hochzeitseinladung im Vintage-Stil zeigen, dass selbst gemacht nicht selbst gemacht aussehen muss. Ganz im Gegenteil: unseren Gästen haben die Hochzeitseinladungen total gut gefallen, modern und trotzdem passend zu unserem Vintage-Motto.

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