Wandern mit Panoramablick auf das Neuwieder Becken | Traumpfädchen Kleiner Stern Andernach

Wir haben den Feiertag am 1. Mai dieses Jahr ausgenutzt und eine kleine Wanderung unternommen. Dazu habe ich mir die Traumpfad-App heruntergeladen und nach einer passenden Route gesucht. Nicht zu lange, nicht zu schwierig für den Anfang und dafür mit tollen Aussichtspunkten. Und ich bin tatsächlich fündig geworden: Wir haben uns für das Traumpfädchen Kleiner Stern in Andernach, nur 15 Minuten von meinem Elternhaus entfernt entschieden. 

Mein erster Traumpfad

Wandern war für mich lange Zeit uncool. Hört sich ja auch irgendwie nicht besonders sexy an, oder? Wenn man sich allerdings die besten Routen mit toller Landschaft und atemberaubenden Ausblicken raussucht, ist es für mich etwas ganz anderes. Natürlich kenne ich Rheinsteig, Traumpfad und Co., die sich fast alle im Rhein-Mosel-Gebiet und somit in der Nähe meiner Heimat befinden. Ausprobiert hatte ich sie aber noch nie. Alle haben uns immer davon vorgeschwärmt und am 1. Mai war es dann soweit.

Traumpfädchen – die kleine Schwester des Traumpfads

Über die Traumpfad-App konnte ich ganz einfach nach Entfernung, Streckenlänge und Schwierigkeitsgrad der Route sortieren und bin auch gleich fündig geworden. Hinter dem Traumpfad verbergen sich mehrere Routen im Rhein-Mosel-Gebiet, die meist Rundwanderwege von 10 km (oder mehr) Länge sind. Für den Anfang wollten wir es aber etwas gemütlicher angehen. Da bieten sich das Traumpfädchen an, sozusagen die kleine Schwester des Traumpfads. Hier gibt es mehrere Strecken zwischen 3 und 9 km Länge zur Auswahl. Wir haben uns für das Traumpfädchen Kleiner Stern in Andernach entschieden. Der Rundweg beträgt 6,7 km. Er startet am Parkplatz Krahnenberg in Andernach (einfach Krahnenberg ins Navi eingeben, dann findet man es danach von selbst) und unterwegs kommt man an tollen Aussichtspunkten auf den Rhein, das Neuwieder Becken, Wälder und Feldern vorbei. Die Wanderung hat mit kleiner Picknick-Pause ca. 2 Stunden gedauert.

Vorbei an Rapsfeldern und Aussichtspunkten

Die Beschreibung der Route in der App hatte uns gleich neugierig gemacht und uns am Ende auch nicht zu viel versprochen. Auf der kleinen Wanderroute gibt es viel zu sehen. Gleich nach dem Parkplatz wartet der erste Aussichtspunkt auf die Wanderer. Von da aus kann man einen Panoramablick auf Andernach und Neuwied, aber auch auf die andere Seite nach Leutesdorf erhaschen. Überall am Wegrand gibt es Bänke, die zu einer Rast oder einem Picknick einladen. Auf den ersten Kilometern durch den Wald, in dem es sicher auch im Sommer herrlich kühl ist, kann man zwischen den Ästen und Blättern immer wieder Blicke auf den Rhein werfen. Danach geht es für einige Kilometer durch den Wald, bis man an einer Lichtung endet, die einen tollen Ausblick auf das Neuwieder Becken ermöglicht. Nun geht es weiter, vorbei an Wiesen und Feldern, wo gerade im Frühling der gelbe Raps schon meilenweit zu sehen ist. Weitere Traumpfade findet ihr hier.

Das war meine erste Wanderung auf dem Traumpfad und es wird sicherlich nicht die Letzte sein. Beim nächsten Besuch in Andernach wollen wir uns auch den Geysir endlich einmal live ansehen. Dafür warten wir aber auf den Sommer.

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