Safari in Südafrika | Kariega Game Reserve

Das unvergesslichste Erlebnis unserer 14-tägigen Hochzeitsreise in Südafrika war ganz unbestritten die Safari, die wir in den letzten zwei Tagen unseres Roadtrips gemacht haben. Wir haben uns für ein Private Reserve, das Kariega Game Reserve, entschieden, weil uns das Reisebüro von den öffentlichen Parks abgeraten hatte. Mit einem eigenen Ranger pro Jeep und ohne eine Vielzahl von anderen Selbstfahrern, kann man die Safari ganz ungestört genießen und so auch sehr viel über die Tiere und ihre Lebensräume lernen. Für uns die beste Entscheidung überhaupt.

Kariega Game Reserve

Wir haben in der Main Lodge übernachtet. Dazu zählen mehrere 6-Zimmer-Chalets, die rund um die Main Lodge (mit Restaurant, Pool und Shop) angeordnet sind. Der absolute Wahnsinn: Wir hatten eines dieser riesigen Chalets mit privatem Pool für uns alleine. Direkt nach der Ankunft hatte es uns schon erwischt: die Safari war für uns die absolute Reizüberflutung und der perfekte Abschluss unserer Flitterwochen.

   

2 Pirschfahrten pro Tag

Grundsätzlich standen uns immer 2 Pirschfahrten pro Tag zu. Meist findet früh morgens eine statt, bei der man um 6 Uhr abgeholt wird, und am Nachmittag noch eine weitere, die so gegen 16.30 Uhr beginnt. Die regelmäßigen Touren kann man mit seiner Gruppe aber auch verschieben und beispielsweise gegen eine Nachtfahrt oder eine Bootstour eintauschen. Wichtig ist hierbei, dass sich alle einig sind, denn im Kariega Game Reserve fahren pro Jeep immer 9 Gäste plus Ranger mit. Die Touren sind immer so gelegt, dass man entweder vorher oder hinterher im Restaurant essen gehen kann. Man trifft sich dort wieder mit der Gruppe und lernt sich so ein wenig besser kennen. Unterwegs hatten wir immer einen Stopp, in dem Getränke und Snacks für uns inklusive waren.

Das Verhalten auf einer Safari

Und weil uns so viele danach gefragt haben: Der Jeep war offen und der Ranger hatte kein Gewehr dabei! Wichtig für uns alle im Jeep – niemals aufstehen oder ein Körperteil über das Geländer hängen. Die Tiere erkennen den Wagen als eine unbedrohliche Einheit an. Sobald sich einer der Gruppe aus diesem Komplex herauswagt und als einzelnes Lebewesen zu erkennen gibt, wird es gefährlich. Daran haben sich natürlich alle gehalten und es konnte uns nichts passieren. So sind wir bis zu zwei Meter an einen Löwen herangekommen, der in 1 Sekunde mit einem Sprung 6 Meter schafft – sooo ein Nervenkitzel!

Big 5? Nicht ganz!

Wir haben nicht alle Tiere der Big 5 sehen können. Big Five – das sind die Wildtiere, die früher bei Großwildjagden am schwierigsten und gefährlichsten zu jagen waren, nämlich: Löwe, Leopard, Büffel, Elefant und Nashorn. Da Leoparden super scheu sind und man sie in den Parks oder Private Reserves nur super selten zu Gesicht bekommt, haben wir nur die Big 4 geschafft – aber immerhin. Zu Beginn der Safari haben wir eine Übersichtskarte erhalten, auf denen alle Tiere abgebildet waren, die man im Reserve sehen kann, davon haben wir gut 2/3 geschafft, was ich finde, schon ziemlich großes Glück war. Genug der Worte, jetzt lasse ich einfach die Bilder sprechen, die wir übrigens alle selbst geschossen haben. Was für eine tolle Erinnerung.

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